Zum Ende der vergangenen Woche und übers Wochenende startete ichals Gastfahrer für das TEAM ISAAC Torgau  bei dem in Polen bekannten Etappenrennen Kalisz – Konin. Profimannschaften wie „DHL Author“ oder „CCC Polsat“ hatten die größten Ambitionen die Gesamtwertung für sich zu entscheiden. PROLOG Platz 3 und Führungstrikot

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Der Prolog lief für mich optimal. Gemeinsam mit 5 Fahrern konnte ich mich aus dem Hauptfeld lösen und wir fuhren die restlichen 35km zusammen. Dass ich 4 der 5 Wertungen gewann und am Ende Dritter wurde, hatte ich nicht erwartet, da die Rennen in Polen stets alles andere als einfach sind. Nachteil des guten Ergebnisses war, dass an den darauffolgenden Tagen alle Polen auf mich schauten und mir stets alle hinter her fuhren, sobald ich attackierte. Zumal ich das Führungstrikot „koszulce najaktywniejszego“ für die erste Etappe tragen durfte.

ERSTE ETAPPE 24ter

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Am zweiten Tag absolvierten wir ein Rundstreckenrennen über 160km. Die Etappe war geprägt von ständiger Unruhe im Feld und vielen Stürzen. Am Ende kam es zu einem Massensprin,t bei welchem ich meine Nase zu früh  in den Wind steckte, so dass ich nur 24ter wurde.

Zeitfahren 13ter und Zweite Halbetappe 12ter

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Schlussendlich sollte das Zeitfahren über 14,3km die Entscheidung für das Gesamtklassement bringen. Sven Forberger konnte ordentlich drauf treten und fuhr mit einem siebten Platz und einem Rückstand von knapp 40s zum Sieger die beste Platzierung von uns ein. Am selbigen Tag, also zur zweiten Halbetappe, lies „DHL Author“ nichts anbrennen und schloss dank einer helfenden Mannschaft die Lücke zu den Ausreißern. Auf der Schlussrunde hatte ich bei einem leichten Gefälle und Rückenwind keine Chance mit meiner 53/11er Übersetzung und konnte mich als 12ter ins Ziel retten.

SCHLUSSETAPPE Platz 7

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Dass ich letztendlich auf der Schlussetappe nur Siebter wurde, ärgert mich immer noch, denn da wäre definitiv mehr drin gewesen… Es wurde wieder eine Gruppe von 5 Fahrern fahren gelassen, damit die Attacken aufhörten und die Mannschaft des Führungstrikots gleichmäßig fahren konnte. Dass diese Gruppe niemals ankommen würde, war eigentlich von vornherein klar, so dass wir normalerweise einen ruhigen Tag im Feld hätten verbringen können. Doch aufgrund der schlechten Straßen und des ständigen Geholpers war das Rennen nicht nur physisch, sondern auch psychisch anstrengend. Man musste sich die ganze Zeit konzentrieren und konnte aufgrund der ständigen Gefahr eines übersehenen Schlaglochs niemals abschalten. Die Schlussrunde fand auf einer vierspurigen Straße statt – HIN und wieder ZURÜCK. In der letzten Runde war ich gut positioniert und hatte den richtigen Punsch, aber der Ellenbogen des GRÜNEN CCC Fahrers schob mich an die Seite, so dass ich einen Tritt auslassen musste und nicht richtig weg kam. Schade… 

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Fotos: Daniel Minkwitz

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