Januar 2010


Am Wochenende verteidigte Philipp seinen Titel souverän. Kein Fahrer hatte auch nur den Hauch einer Chance und ich gönne ihm den Erfolg vom ganzen Herzen.

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Foto: Armin M. Küstenbrück

Er ist schlichtweg nicht nur Deutscher sondern auch aktueller U23 Weltmeister. Philipp lebt ein Leben von dem viele Radsportler träumen und hat aufgrund seiner Erfolge, seines Trainingswillens und seines Talentes sein Hobby zum Beruf machen können. Umso mehr wird es für alle anderen schwieriger bei solch einer Entwicklung des Besten Deutschen Crossers seit der Ära von Mike Kluge, Rolf Wolfshohl und Klaus Peter Thaler mitzuhalten oder ihn gar zu schlagen. Ich werde umso härter trainieren und auch konsequenter meine Ziele verfolgen, solang ich es nur irgendwie mit meinem Studium vereinbaren kann.

Am Wochenende war es auch mal schön meine Erste Deutsche Meisterschaft von “der anderen Seite” zu erleben und zu helfen anstatt geholfen zu werden. Ich versuchte anzupacken wo es nur geht und habe am eigenen Leib erfahren, dass solch ein Tag auch ganz schön hart sein kann (inklusive der Abendgestalltung :-) Dabei kann ich nur allen dankbar sein, die helfen, anpacken oder Chauffeur spielen, damit die Sportler nicht länger als nötig in der Kälte verweilen.

Als letztes bleibt nur noch zu sagen: Die Deutsche Meiserschaft 2011 wird in Lorsch wieder mit mir als Rennfahrer stattfinden!

1 Kommentar  

Ich wäre sie gern gefahren, aber die Ärzte entschieden sich aufgrund der Ausbreitung meiner Thrombose bzw. der Diagnose vom 14.09. auf eine Weiterbehandlung mit dem Gerinnungshemmer Falithrom bis März.

Normalerweise fällt eine Behandlung, wie in meinem Fall, deutlich länger aus und wird regulär unter einem Jahr nicht beendet.

Ich kann mich nur bei meinen behandelten Ärzten und deren Einsatz bedanken. Sie haben Untersuchungen innerhalb kurzen Zeiträumen ermöglicht und kämpfen wie ich um eine schnellstmögliche Genesung.

Dennoch habe ich noch mindestestens bis Ende des Jahres mit den Folgen der Thrombose zu tun: Gefäßverdickungen, ein dadurch verminderter venöser Abfluss und das Spritzen von Heparin bei längeren Reisen, werden mich noch eine Weile begleiten. Die Herstellung meiner 100%tigen Leistungsfähigkeit ist aber keine Unmöglichkeit mehr sondern ein bald erreichbares Ziel.

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