29. Aug
2009
Als Radfahrer erlebt man leider immer wieder prenzlige Situationen im Straßenverkehr.
Als ich am 17. August nach Dresden fahren wollte, überholte mich auf einer einspurigen Straße ein PKW, welcher nach dem Überholvorgang derart abbremste, dass ich gnadenlos hinten rein krachte. Ich selbst weiss von den Geschehnissen nichts, da ich mir eine Gehirnerschütterung ersten Grades zugezogen habe. Nach rund 2 Wochen gehts mir bereits wieder besser, also der Kopf brummt nicht mehr, aber meine angerissene Sehne im linken Knie bereitet mir sicher noch die nächsten 4 Wochen Schwierigkeiten. Die Reha hat begonnen und ich versuche so schnell wie möglich wieder Radfahren zu können. Leider fällt aufgrund meines Unfalles für mich der Erste Teil der Crosssaison aus und ich werde sicher erst Ende Oktober auf einem Leistungsstand sein, mit welchem man Rennen gewinnen kann.
UPDATE:
Seit dem vergangenen Wochenende geht’s mir soweit wieder besser… Ich erlebe täglich mein kleines Erfolgserlebnis - gestern konnte ich z.B. meine erste Kurbelumdrehung bewerkstelligen - und so werde ich versuchen, vielleicht schon in 2 Wochen, wieder locker Radfahren zu können. Wann ich wieder Rennen fahren kann, ist vollkommen offen.
Bis dahin absolviere ich viel Krankengymnastik und lasse mich gern massieren

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16. Aug
2009
Lange habe ich auf meinen Seiten nichts mehr geschrieben… Es lag sicherlich am schönen Wetter, so dass ich meine Zeit anders verbrachte.
Die Internationale Sachsentour ist Geschichte. Mir erging es in den 5 Tagen unter den Pro Tour Rennfahrern sehr gut und ich konnte mich hier und da in Szene setzen. Dass am Ende kein Top Resultat in einer Tagesplatzierung heraussprang finde ich auch nicht weiter tragisch, da es schlichtweg ausserhalb meiner Möglichkeiten lag. Ich habe das Erzgebirge in den Tagen liebgewonnen, ebenso wie gehasst. Das ständige bergauf und bergab zerrte mächtig an den Reserven und katapultierte mich immer wieder an meine Leistungsgrenze. Worauf ich besonders gern zurück schaue, ist die Sprintwertung in Freiberg und der gesamte vorletzte Tag der Tour. Ich konnte auch aufgrund meiner Ortskenntnis mich vom Feld lösen und fuhr an diesem jenen Tag 140km in der Spitzengruppe. Am Schlusstag versuchte ich nochmals alles und attackierte direkt auf der Startgeraden in Dresden.
Attacke hiess es auch eine Woche später in Seiffen. Der Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen ist für mich persönlich der schönste MTB-Marathon Deutschlands. Ich kenne die Strecke schon seit meinen Anfängen als Radsportler und fahre jedes Jahr auf’s erneute mit Siegambitionen hin. Auch dieses Jahr versuchte ich Thomas Nicke - dem achtfachen Seriensieger der 100km Runde - paroli zu bieten und konnte ihm als Einziger standhalten. Ich fühlte mich Topfit und hatte die Sachsentour gut verkraftet, so dass ich nie an meine Leistungsgrenze gehen musste. Nach 35 absolvierten Kilometern sackte urplötzlich meine Federgabel ein und machte keinen Mucks mehr. Schlussendlich schied ich aufgrund diesen Defektes aus, da er nicht zu beheben war und die Sturzgefahr mit solch einer Gabel ins unermessliche stieg.
Leicht gefrustet fuhr ich einen Tag später als geplant in meine Sommerpause an den Gardasee. Ich habe die Tage in Italien sehr genossen und freue mich nun auf die bevorstehende Crosssaison. Zuvor fahre ich noch ein paar Rennen auf der Straße, bevor es dann gegen Ende September ernst wird.
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