Mai 2009


Am Wochenende fuhren Konrad, Arne und ich in Obergurig (bei Bautzen) ein bergiges (1400hm) und 105km langes Rundstreckenrennen. Bei km 5 stand bereits die erste Gruppe mit dem späteren Sieger Ingmar Dassler (LKT), Konrad und 2 DSC Dresden Fahrern. Alle weiteren Gruppen wurden vorerst in Schach gehalten und immer wieder von uns beiden verbliebenen Stevens fahrern, oder den DSC Jungs ins Feld zurück geholt. Bei km 50 entstand eine 4-Mann Gruppe mit Arne und 3 weiteren Fahrern. 30km vor Schluss begab ich mich mit Udo Müller (ehemals GS2 Profi bei Akud jetzt DSC DD), Sven Forberger (DSC DD), einem LKT Fahrer und einem aus Charlottenburg in die Verfolgung. 3 Runden vor Schluss schlossen wir auf. Arne konnte das hohe Tempo nicht mehr halten und verlor uns. Leider spielten die DSC Jungs ihre Teamkarte sehr gekonnt aus, so dass Sven Forberger enteilen konnte. Am Ende gewann Ingmar Dassler knapp vor Sven und Konrad Opitz, der ein sehr starkes Rennen fuhr.

Ich wurde mit fast 900km Training in der letzten Woche guter 6ter und konnte Conny dort wo es ging bestens unterstützen. Nun freue ich mich auf meine wohlverdiente Ruhewoche und auf die kommende Rundfahrt mit dem DSC Dresden in Polen. Dazu aber später mehr.

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Vor drei Wochen erhielt ich den Auftrag von Stevens ein Fotoshooting zu organisieren. Mit Holm Röhner von der Agentur Momentphoto sind sehr gute Aufnahme entstanden und diese werden nun in den folgenden Wochen als Anzeigen in der Fachpresse, wie TOUR, RennRad und Pro Cycling veröffentlicht. Hier schon mal eines vorab:

anzeige-stevens.JPG

Fotorechte: Holm Röhner bzw. Stevens

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Am Sonntag stand die LVM der Nordverbände im Gewerbegebiet der GVZ in Bremen an.

Die erste große Gruppe

Die Rundstrecke ließ taktisch schöne Spielchen zu und alle Stevens-Fahrer konnten sich in Szene setzen bzw. versuchten in Ausreißergruppen mitzugehen oder gar selbst eine zu inszenieren. Nach 15km entstand eine erste Gruppe mit rund 14 Fahrern, und viele dachten, dass dies die Gruppe wäre, welche sich das Rennen untereinander ausmacht. Wir waren mit drei Fahrern vertreten, waren damit nicht gerade unzufrieden, aber auch nicht ganz glücklich, da die Konkurrenz von SWB vier vermeintlich stärkere Rennfahrer vorn hatte.

Gruppe gestellt – Bastian attackiert

Schlussendlich gelang es den Fahrern anderer Mannschaften das Loch zu schließen und das Rennen begann von  Neuem. Unsere Aufgabe bestand bis dahin nur darin, das Feld zu kontrollieren, um die Bildung weiterer Gruppen zu vermeiden. Mit Aufschluss auf die 14 Jungs gegen Mitte des Rennens bildete sich abermals eine kleine Gruppe von 4 Fahrern. Mit dabei war Bastian Faltin vom U23-Team und abermals ein SWB-Fahrer. Durch die vielen Kurven im Gewerbegebiet und den einsetzenden Regen wurde es wesentlich technischer, was uns „Crossern“ sehr entgegen kam.

Der Bilderbuchexpress mit 4 Stevens Jungs zieht nach vorn

Wie im Bilderbuch inszenierten Ole und ich bei einer Verengung eine weitere Gruppe. Johannes und Heinrich rochen den Braten und kamen mit Robert Müller (SWB) direkt hinterher. Johannes verlängerte die Attacke prompt und fuhr 1000m ein derart hohes Tempo, dass vom Feld kein Weiterer aufschließen konnte. Für die folgenden anderthalb Runden fuhren wir ein regelrechtes Mannschaftszeitfahren, um auf die Spitzengruppe wieder aufzuschließen.

Das Ende

Auf den letzten zehn Kilometern befanden sich nun 5 Rennfahrer vom HRV in der Spitze. Wir mussten lediglich 2 Jungs von SWB in Schach halten. Ich achtete auf Robert Müller, den vermeintlich stärksten Fahrer.  Nach 5km splittete sich unsere Gruppe erneut, so dass sich ein SWB Fahrer gegen Johannes, Bastian, Heinrich und Ole behaupten musste. Ich blieb bei Robert am Hinterrad und führte ihn nicht mehr nach vorn. Normaler weise sollte es für einen einzelnen Fahrer aussichtslos sein unter den ersten Drei anzukommen.  Da Heinrich das Rennen auf „Biegen und Brechen“ gewinnen wollte, fuhr er zwei entstandene Lücken zu Ole und zu Bastian zu. Letztendlich gewann er das Rennen, vor Bollmann auf Platz 2, Ole kam auf drei, Siggi auf vier, ich auf fünf und Bastian mit knallrotem Kopf auf Platz 6 ins Ziel.

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Heute fuhr ich das erste mal wieder auf meinem weißen Stevens Zeitfahrflitzer durch die Gegend…

Die Norddeutsche Meisterschaft fand in Eyendorf, einem kleinen Dörfchen südlich von Hamburg statt. Mit einer Zeit von 26min und 51s belegte ich einen guten dritten Platz hinter Robert Müller vom Team SWB alias Rügenfisch und einem mir unbekannten Triathleten. Auf der 10km langen Rundstrecke, die zweimal bewältigt werden musste, fuhr ich fast durchweg auf Anschlag und hatte am Ende einen Durchschnittsplus von 176 Schlägen in der Minute.

siegerehrung-lv-zeitfahren.JPG

Morgen gehts weiter nach Bremen zum Straßenrennen und wenn meine Beinchen wieder so gut funktionieren wie heute, dann klappts auch mit einem zweiten Podestplatz.

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