April 2009


Kriterium in Banja Luka

Mit etwas Verzögerung startete das Rennen über 50km auf einer 1,5 km Runde um 18:20 Uhr. Das Starterfeld, welches von Bulgaren, Slowenen und Italienern dominiert wurde, umfasste ca. 110 Rennfahrer, welche zu 75% Vollprofis aus bekannten Continental Mannschaften waren. Ich holte mir in der ersten Wertung einen Punkt und gewann mit ein bisschen Glück die Schlußwertung auf der breiten Zielgeraden. Am Ende konnte ich mit meinem dritten Platz sehr zufrieden sein.

Quer durch Bosnien

Gestärkt und nach einer erholsamen Nacht startete am Samstagmittag das zweite Rennen, welches von Banja Luka über 140 km nach Majic, in der Nähe der Serbischen Grenze, führte. Das überwiegend leicht wellige Streckenprofil, besaß bis auf einen Abschnitt sehr gute Straßen. Platten und Defekte gab es dennoch viele, da die angeschlagenen 20km auf schlechter Straße, eher für das Crossrad tauglich waren, als für den Renner. Es bildeten sich während des Rennens 4 oder 5 gute Gruppen, welche dem Feld enteilen konnten. Da sich jedoch drei Bulgarische Teams zusammengeschlossen haben, betrug der größte Abstand zwischen Feld und den Ausreißern maximal 2min und führte nie zum Erfolg. Ich konnte mich im Zielsprint des Feldes gut in Position bringen und fuhr bis 1000m vor dem Ziel um den Sieg mit. Aber durch eine beabsichtigte Welle eines berühmt berüchtigten Fahrers verlor ich meine gute Ausgangsposition und wurde im Sprint lediglich Achter. Das Beste war aber der Spruch des Typen zu mir im Ziel: „If you wanna die, you go on Sprint tomorrow again.“  Mein persönliches Ziel, ein paar UCI Punkte zu bekommen habe ich mit meinem achten Platz erreicht und war damit zufrieden.

Ungutes Ende – Kein Sprint am nächsten Tag mit uns

Planmäßig sollte es nach Zielankunft im Konvoi gemeinsam nach Serbien über die Grenze zum nächsten Startort gehen, doch leider gab es arge Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Rennveranstaltern und unseren Sportlichen Leitern von “Profi-Line”. Einerseits wollten die Serben angeblich keine Ausländischen Fahrer auf der dritten Etappe haben, anderseits waren die Übernachtung und der Start am dritten Tag von unseren Sportlichen Leitern und den Bosnischen Kommissaren abgesprochen. Die Bosnier erklärten es aber uns persönlich so, dass Sie von nun an aus der Organisation raus sind und mit dem Rennen am folgenden Tag nichts zu tun haben.  Schlussendlich blieb uns nichts anderes übrig als nach 2 Tagen in Bosnien den Heimweg anzutreten und die dritte Etappe auszulassen.

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Foto: Frank Schuster - Vielen Dank :)

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Am gestrigen Ostersamstag hatte ich mir eigentlich einiges vorgenommen. Zunächst lief auch alles nach Plan. Das Feld wurde durch die vielen Fahrer in Schach gehalten und hier und da gab es ein paar Ausreißergruppen, die immer wieder eingeholt wurden. Nach ungefähr einer halben Stunde stand dann eine erste Spitzengruppe, die ich leider verpasst hatte. Ich konnte in der folgenden Gruppe dem Feld davon fahren und folgte auch Obstls (Team Nutrixxion) Antritt. Aber, als er einen drauf setzte, um alleinig in die Spitzengruppe vorzufahren, platzen meine Beine. Zurück im Feld brauchte ich zunächst 2 Runden, um mich ein wenig zu erholen. Eine gute Platzierung war futsch und ich konnte nur noch um den Trostpreis fahren. Diesen erreichte ich dann auch mit dem 20ten Platz.

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Meine ersten beiden Rennen des Jahres habe ich gut überstanden und gute Platzierungen waren auch drin.

In Leipzig zog ich haarscharf an dem Massensturz auf den letzten 100 m der Zielgeraden vorbei, verlor dadurch aber jegliche Chance beim Schlusssprint des Kriteriums mit einzugreifen. Mit Platz Vier konnte ich zufrieden nach Hause fahren.

Am letzten Wochenende fuhr ich das Rennen “Rund um das Michelin Driving Center” in Groß Dölln. Auf der Hinfahrt erlitt unser Bus einen Reifenschaden, so dass wir in Dölln zügig die Renn-Klamotten anzogen und ohne jegliche Erwärmung auf die Strecke mussten. Mein Stevens - Teamkollege Bastian Faltin konnte sich mit einer Ausreißergruppe absetzen und ich hatte somit einen ruhigen Tag. Die Gruppe war zwischenzeitlich über 3 Minuten enteilt und es ging im Feld lediglich um eine Platzierung. 4 Runden vor Schluss entkam ich in der ersten Verfolgergruppe und gewann den Zielsprint meiner Gruppe.

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Im Sommer findet abermals die RTF des RST Freiberg statt. Wer Lust und Laune hat, eine schicke Runde im Erzgebirge zu drehen, ist herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt und ich freu mich viele Freunde wieder zu sehen. Neu in diesem Jahr ist das Bergzeitfahren, welches im Rahmen des Heimatfestes ausgetragen wird.

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