Dezember 2008


Am vergangenen Wochenende fuhr ich die beiden Rennen in Schmelz und Homburg recht erfolgreich. Beide konnte ich durch die Unterstützung meiner Teammitglieder Sascha Wagner, Flo Schröder und Philipp Becker gewinnen.

Die beiden “Langen” fuhren jeweils einen unglaublich schnellen Start, wo keiner mithalten konnte. Mit dem Eingang ins Gelände machten Sie mir die Tür auf, so dass ich ungehindert vorbeiziehen konnte. Danach hielten Sie die Beine still und liessen mich bzw. uns ziehen.

Samstag in Schmelz, fuhr ich die Runden schön konstant mit Sascha Wagner und wir konnten den Vorsprung zu den Verfolgern stets vergrößeren. In der vorletzten Runde traf mich die Defekthexe doppelt. Ich verlor meine VR- Bremse und zerstörte bei einer der vielen Wurzeln mein Hinterrad.  Auf dem langen Anstieg konnte ich den Anschluss zu Sascha wieder herstellen und gewann das Rennen mit einem kleinen Vorsprung.

Sonntag in Homburg fuhr ich auf der perfekt vorbereiteten Strecke ein sehr einsames Rennen. Direkt mit der Einfahrt ins Gelände war ich allein unterwegs und konnte bereits nach einer Runde einen Vorsprung von 30s aufweisen. In dieser Ersten Runde gab’s wohl Tee und Kuchen für die anderen Stevens Jungs ;-)… Die Runden danach vergrößerte ich meinen Vorsprung, so dass ich nie in Bedrängnis von den stark fahrenden Mountainbiker Hannes Genze und Focus Fahrer Stephan Sprinke kam. Letztendlich hatte ich eine knappe Minute herausgefahren und konnte meinen zweiten Sieg des Wochenendes voll und ganz geniessen.

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Auf den Seiten des Saarländischen Fernsehens findet sich ein Bericht über die beiden Crossrennen in Homburg und Schmelz am 14. und 13. Dezember.

Quellen: www.sr-online.de - http://www.sr-online.de/fernsehen/494/853781.html

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Gestern in Franfurt hatte ich klein wenig Pech, aber auch konnte ich zeigen, dass ich in der nationalen Spitze mitfahren kann. Das Rennen war offen und schnell wie nie. In der vierten Runde stürzte ich direkt nach der Startgeraden auf den Asphalt und verlor damit die Spitzengruppe. Als ich mich auf Position Neun wieder fand, hatte sich bereits Philipp Walsleben abgesetzt und fuhr mit Paul Voss seine Runden. Ich robbte mich innerhalb einer Runde wieder an Position 7 und 8 heran. Diese lies ich auch sofort in der „Schräghang- Wiesenpassage“ stehen und versuchte es, noch weiter vor zu kommen. Zwei Runden später holte ich beiden Tschechen ein und kaum waren sie gestellt, stießen wir zusammen auf die Ränge vier und drei vor. Von da an war ein Podestplatz wieder in Reichweite gerückt. Auf den Geraden guckten wir uns regelrecht an und keiner der Beteiligten wollten führen. In der letzten Runde nutze dies Marcel Meissen (U23- Meister von 2008) gekonnt aus und zog einen Sprint auf der Geraden oberhalb des Depots an und nutze seine Technik aus, um diesen mit der berüchtigten Wiesenpassage auszubauen. Ich verlor sein Hinterrad nur um 10 Meter und tat alles dafür wieder ran zu kommen. Als wir mit vielleicht 5 Meter Abstand in die letzte Abfahrt fuhren, ließ er nach eigenen Angaben „es richtig krachen und setzte alles auf ein Karte“ und ich verlor weitere 5m. Geschlagen aber dennoch zufrieden fuhr ich dann als vierter ins Ziel.

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Vor anderthalb Wochen begann ich nun mit der endgültigen Vorbereitung für die DM. Ich trainiere zurzeit nochmals viel Grundlage und lasse die intensiven Einheiten komplett weg. Über Weihnachten folgt dann Part 2: Ich werde mich am ersten Weihnachtsfeiertag in meinen Bulli begeben um am zweiten Feiertag den Weltcup in Zolder zu fahren. In den folgenden Tagen werde ich noch zwei weitere Rennen in Belgien oder Niederlande bestreiten, bevor ich sicherlich am 31. in Herford fahren werde. Schließlich feiert Malte Urban bei diesem Rennen seinen Abschied aus dem Rennzirkus. Dann folgen 3 ruhigere Tage und am 04. Januar das Deutschlandcupfinale in Vechta. Soweit der Plan bis zur DM…
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Quelle: www.cross-dm2009.de

Dann hoffe ich auf Eure Unterstützung am 11. Januar in Strullendorf, um mich mit Eurem Gebrüll abermals auf das oberste Treppchen zu katapultieren. Eine leichte Aufgabe, Deutscher Meister zu werden ist es nie, und dieses Jahr sicher noch schwerer als die letzten Jahre. Denn der haushohe Favorit heißt Philipp Walsleben. An ihm misst sich diese Saison die nationale Elite und hatte bisher stets das Nachsehen. Ich rechne ihm einen großen Teil seines Erfolges seiner Mannschaft und seiner damit gewonnen zusätzlichen Motivation zu. Und schließlich ist er mit dem besten Material unterwegs – denn Stevens unterstützt das Palmans Cras Team.

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HMMMM… nachdenklich werde ich immer mehr. Gut trainiert haste, noch besser als im letzten Jahr, die Ernährung passt auch, die Einstellung und der Sportsgeist ebenfalls perfekt, aber es fehlen die Ergebnisse… Nun könnte man denken – der Junge spinnt… Aber dem ist nicht so.National fahre ich in der Querfeldeinszene vorn mit (Platz 2 in der Gesamtwertung im Deutschlandcup), aber international habe ich keinen Schritt nach vorn gemacht. Unter die Top 40 bei einem Weltcuprennen habe ich es diese Saison noch nicht geschafft. Schlichtweg bin ich ein wenig enttäuscht von dem, was ich bisher geleistet habe. Dazu kam, dass ich bei den beiden Weltcups in Kalmthout und Koksijde mir einen Plattfuß eingefahren habe. Allein in Koksijde wäre sicher sonst ein Platz unter den ersten 30 drin gewesen.

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Foto: Armin Küstenbrück

Lichtblicke in den letzten Wochen waren die Deutschlandcups. Bei den bisher gefahrenen Rennen national konnte ich eine gute Leistung zeigen. Mir gelang in Deutschland auch ein Schritt nach vorn. Allein durch die internationalen Rennen der Kategorie C2 in Berlin und Hof konnte ich 50 Punkte für die Weltrangliste sammeln. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung des Deutschlandcups möchte ich bis nach Vechta verteidigen und hinter Johannes für Stevens das Podium komplettieren.

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