Juni 2008
Monthly Archive
16. Jun
2008
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Rene in der Kategorie
Rennfahrer sein
Manchmal läuft es halt einfach - so ging es mir zumindest am vergangenen Wochenende bei den Kriterien in Dölzig und Lützschena Stahmeln - und danach bei der BRN
Freitag kam mir der zum Start einsetzende Regen sehr entgegen. Das Rennen in Dölzig glich einem Fest und die ohnehin enge Runde wurde extrem rutschig. Ich konnte 3 Wertungen für mich verbuchen, in dem ich um eine 180 Grad Kurve immer etwas schneller war als die anderen Jungs und anschließend versuchte, die entstandene Lücke für 400m Sprintweg zu halten. 3 mal hat’s funktioniert. Bei zwei weiteren Wertungen konnte ich mich platzieren und vervollständigte damit meinen Ersten Straßenerfolg in Sachsen. Glück hatte ich dennoch viel an diesem Abend - zur Schlußwertung war ich einfach von meinen langen Sprints derart platt, dass ich diesen gar nicht mehr fahren konnte.

Am folgenden Tag in Lützschena Stahmeln ging ich das Rennen gewollt ganz anders an. Ich verschlief regelrecht die ersten drei Wertungen im Feld und hatte vorerst auch nicht die Beine - dachte ich zumindest. Doch als ich zur vierten Wertung gut platziert war, sprintete ich um diese und gewann. Im weiteren Verlauf half mir Robert Retschke (Team Mapei Heizomat - Stevens) eine Ausreißergruppe mit einigen Favortien zu stellen, so dass das Rennen wieder neu eröffnet wurde. Danach passte einfach alles, wenn ich einen Sprint gefahren bin, habe ich ihn auch gewonnen. Zur Schlusswertung reihte sich dann das LKT Team ein, um die Schlußwertung für Ihren besten Mann zu holen. Ich nutzte meine einzige Chance zur Attacke auf der Gegengeraden zu START/ZIEL perfekt und rollte überglücklich als Zweiter ins Ziel und sicherte mir mit 29 Punkten einen ungefährdeten Sieg.
Achja und abends gings zum Stadtteilfest der Neustadt in Dresden
Ich musste ja zwei Runden ausgeben…
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4. Jun
2008
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Rene in der Kategorie
Rennfahrer sein
Zu Hause angekommen stand erst mal Regeneration an. Ich fuhr in der letzten Mai Woche nur zweimal Rad und feierte meinen Geburtstag mit einem Grillabend nach.
Am Dienstag ließ ich ein Blutbild machen, um zu schauen ob meine Infektion, welche ich bei der Irland Rundfahrt mit mir rumschleppte nun endlich weg ist und ich endlich wieder mit vollen Kräften in die Pedale treten kann.
Nach dem Freizeichen der Sportmedizinischen Fakultät in Dresden fuhr ich am Samstagabend ein Kriterium in Waldheim. Vom Start an fühlte ich mich, im Gegensatz zu meiner körperlichen Verfassung in Irland, wie ausgewechselt und belegte den dritten Platz hinter zwei Jenatec – Fahrern.
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4. Jun
2008
Geschrieben von

Rene in der Kategorie
Rennfahrer sein
In den folgenden Tagen konnte ich mich recht wacker durchschlagen und belegte nochmals zwei Top 20 Platzierungen auf den Etappen 5 (Platz 14) und 6 (Platz 14).
Die siebte Etappe sollte jedoch die schwerste der Rundfahrt werden. Ich konnte in der ersten Verfolger gruppe dem Feld enteilen und musste die vor uns liegenden 40km bis zum Berg keine Führungsarbeit leisten, da in dieser Gruppe das Gelbe Trikot des Gesamtführenden vertreten war.
Als wir zum Berg kamen, schlug für mich die Stunde der Wahrheit und ich wurde von meiner Gruppe, welche in die Spitzengruppe am Berg vorgefahren ist, abgehängt. Bis fast zum Gipfel der zweiten Bergwertung, der höchsten Kategorie (KAT1), konnte ich einem Norweger und einem Irani standhalten. Jedoch drehten die beiden Jungs auf den letzten 200m am Berg nochmal so heftig den Gashahn auf, dass ich auch denen nicht mehr folgen konnte. Nun hatte ich ein Problem – ich war auf weiter Flur komplett auf mich gestellt. Ich konnte mein Besten Willens die Lücke zu den beiden Jungs nach vorn nicht mehr schließen und von hinten kam auch keine Gruppe, in der ich mich hätte reinhängen können. Die letzten 25km fuhr ich somit allein und kam am Ende des Tages als 39ter völlig geschafft im Ziel an.
Die Achte und somit letzte Etappe lies ich ruhig angehen, denn ich fühlte bereits beim Warmfahren, dass an diesem letzten Tag mit mir nicht mehr viel geht. Und so war es auch, der Puls war im Keller, meine Beinchen glichen einem Stück Wackelpudding und ich fühlte mich alles andere als gut. Dazu kam, dass ich in den letzten drei Nächten nie vor halb drei morgens einschlafen konnte. Mein Willen und mein Ehrgeiz ließ es dennoch nicht zu, dass ich auf der letzten Etappe das Rennen vorzeitig beende, obwohl die Schlussrunde, welche 3mal zu bewältigen war, beste Gelegenheit dafür bot.

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