Mai 2008


Ja geschafft, das war ich bereits schon ganz schön dolle.

Ich hätte nie gedacht, dass meine Erkältung, die ich nach dem Trainingslager in Zypern bekam, immer noch so tief in mir saß und ich stets mit Husten kämpfen musste. Dazu kam, dass mein Trikot nach den ersten beiden Etappen dicke Schweißränder zeigte und das bedeutete nichts Gutes - mein Mineralhasuhalt war völlig durcheinander. Dementsprechend fühlte ich mich auf dem Rad wie Falschgeld und hatte zu kämpfen das hohe Tempo des Feldes mitzugehen. Nichts desto trotz wurde ich bei der ersten Etappe 19.ter im Massensprint.

Seit der vierten Etappe fühlte ich mich wieder besser und konnte bereits einmal in einer Verfolgergruppe dem Feld aussreissen und belegte die Plätze 20, 15 und 14.

Heute konnte ich als NICHT Bergziege mich mit dem Feld über die Berge, mit genialen Ausblicken retten und musste am Ende leider allein in der Windkante um eine gute Position für den Sprint kämpfen. Dies gelang ganz gut und ich wurde wie oben geschrieben 14ter.

Ole Quast, der seine erste Irlandrundfahrt bestreitet, liegt in der U23 Wertung auf Platz 3 mit nur sieben Sekunden Rückstand zum Leadertrikot. In den nächsten Tagen wird unsere Aufgabe sein, auf die anderen beiden U23 Fahre ein Auge zu werfen und diese im Schach zu halten.

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Morgen, also auf der Sechsten der insgesamt acht Etappen, wird es sicher nochmal richtig hart, denn eine Vorentscheidung eines Fahres der Top Teams konnte noch nicht getroffen werden. Ich werde mein Bestes geben und immer wieder versuchen in einer Gruppe dem Feld zu entreissen um meine bisherigen Tagesplatzierungen zu verbessern.

bis dahin - in den nächsten Tagen gibts mehr…

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Bald ist es wieder soweit - am ersten Juni findet die RTF des RST Freiberg statt. Ich würde mich riesig freuen wenn ihr mit uns eine Runde auf dem Fahrrad dreht und einen schönen Kindertag mit mir verlebt.

weitere Informationen hier:

plakat2008.pdf

flyer-ruck-2008.pdf

flyer-front-2008.pdf

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Soooo, lang lang ist es her, das ich den letzten Bericht geschrieben habe. Mit meinem letzten Eintrag habe ich ja versprochen, dass von etwas berichten kann, auf was ich stolz sein kann…

Bei meinem Einstieg in die Straßensaison überraschte ich mich selbst und konnte in Leipzig einen guten zehnten Platz unter den 180 Startern verbuchen. Es waren sämtliche Continentalteams vertreten und ich habe es vorgezogen erst nach dem Rennen eine Teilnehmerliste anzuschauen, denn sonst hätte ich sicher weiche Knie bekommen ;-).

Am folgenden Wochenende fuhr ich mal wieder etwas weiter mit meinem Bulli und war erst mal in Hamburg feiern. Denn am Samstag hatte ich auch was zu feiern – ich belegte beim Rundstreckenrennen in Barmstedt meinen ersten Podiumsplatz der Sommersaison. Doch tags darauf sollte es noch besser kommen. Ich konnte mich mit ein paar anderen Fahrern von Feld recht schnell lösen und wir fuhren ein konstant hohes Tempo, so dass das Feld nicht mehr zu uns aufschließen konnte. In den letzten Runden spürte ich bereits, dass ich von der Gruppe der stärkste Fahrer war und gewann in einem langen Sprint das Rennen vor Christoph von Kleinsorgen (ehemals Teamfahrer bei Coast und Bianchi) und Heinrich Berger (Team Heinz von Heiden).

In der Woche vor Rochlitz konnte ich nicht großartig trainieren und musste stattdessen Umzugskisten schleppen. Dementsprechend bin ich beim Kriterium zu Fuß gegangen. In der dritten Wertung konnte ich noch einen Punkt ersprinten, aber darauf wollten meine Beinchen nicht mehr. Dazu kam, dass es zwei Massenstürze gab und sich ein Fahrer schwer verletzte – Gute Besserung an alle! Mir fetzte das alles nicht und ich beschloss das Rennen vorzeitig zu beenden.

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Mein zweites Trainingslager der Saison stand an und ich freute mich schon riesig darauf. Ich fuhr mit Gregor Braun und der Radsportakademie nach Zypern ins ALDIANA und absolvierte mit Gästen meine täglichen Runden auf dem Rennrad. So stand für mich viel Grundlage auf dem Programm und es wurden somit innerhalb von acht Tagen fast 970km. Wir betreuten einen Einstiegskurs und ich versuchte, mein Wissen über Radsport und das Radfahren an sich, an die Jungs und Mädels zu vermitteln. Vom Zypern Bike Team habe ich erfahren, dass am vierten Mai ein Rennen in Alampra stattfinden sollte und ich war für einen Start sofort zu haben. Mit dem Andi und dem Sebi vom Zypern Bike Team bekam ich die optimale Unterstützung, sei es auf dem Rad als Fahrer oder mit Sebi im Begleitfahrzeug. Nach 40km setzten sich der Cypriotische Meister, ein Teamkollege von ihm und ein Italiener mit mir vom Feld ab. Die Gruppe funktionierte bis fast zum Schluss absolut harmonisch und ich gewann im Sprint das Rennen.

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Alles in allem hätte ich niemals gedacht, dass meine Form derart passt und ich zuversichtlich sein kann einen Etappensieg in Irland zu erreichen. In der nächsten Woche werde ich erstmals intensiv trainieren und dann eine kurze Pause einlegen, bevor es dann am 17. Mai nach Dublin geht. Und dann hab ich mehr zu erzählen, versprochen ;-)

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