Das war sie also – die Crosssaison 2007 / 2008 - mit 30 von mir bestrittenen Rennen und 26 Tausend zurückgelegten Kilometern mit dem Auto in nur 19 Wochen…
Allein wenn ich mir diese drei Zahlen anschaue, weiß ich, was ich in der letzten Wintersaison vollbracht und gleichzeitig auch falsch gemacht habe.
Bis zur Deutschen Meisterschaft hat ja auch alles gepasst, nur danach nicht mehr. Den wesentlichsten Grund darin sehe ich an der zu kurz gekommenen Erholung in den Wochen zuvor und den zu vielen Kilometern im Auto – und ja klar das Trikot habe ich verloren…
Alles in Allem bin ich trotzdem zufrieden. Ich konnte beweisen, dass ich national zu den Besten im Crosssport gehöre, holte aber auch einige für mich achtbare internationale Erfolge. Und dies war ja erst meine vierte Quer-Saison und nicht die fünfundzwanzigste… und Meister sind noch nie vom Himmel gefallen, ;-). Da wären wir auch wieder beim Thema: Die Deutsche Meisterschaft. Ich war wirklich der Gejagte: Erstens, weil ich als Titelverteidiger ins Rennen ging und zweitens weil ich bis in die letzte Runde geführt hatte, um dann doch noch zu verlieren.
Das Rennen in Frankfurt – ich hatte es mit 3 „Heinz von Heiden“-Fahrern zu tun –, die beiden Rennen in Huijbergen und der Weltcup in Kalmthout stellen meine besten internationalen Platzierungen dar. Ganz viel vorgenommen hatte ich mir auch in Hoogerheide, wo ich letztes Jahr beim Weltcupfinale Siebter wurde, aber da funktionierte nichts mehr. Woran es lag? Genau kann ich es bis heut noch nicht sagen.
Die Siege in Lorsch, Homburg und Strullendorf stimmen mich positiv auf die nächsten Saisons, denn Lorsch wird sicher bald DM-Ausrichter und in Strullendorf findet im kommenden Jahr die Meisterschaft statt. Und Eines gleich vorab: da hat keiner Heimvorteil…
Nicht zu vergessen sind die Rennen in Louny (CZ) und Contern (LUX) – beide der Kategorie C2 und bei beiden wurde ich Dritter.
Hiermit möchte ich auch all meinen Sponsoren und Freunden für ihre Unterstützung im vergangenen Winter danken. Allen voran, Frank alias “Mutti”, Werner, Jens, Hinnerk, Gregor, Thomas, Christoph, Katja und meinen Großeltern…
Im kommenden Frühjahr und Sommer werde ich fast ausschließlich nur Straßenrennen bestreiten, bei der Irlandrundfahrt am besten eine Etappe gewinnen und die Jeantex Trans Alp Straße als alte Bergziege hoffentlich gut überstehen. Auf dem MTB wird mich dieses Jahr sicher kaum jemand sehen, höchstens im Training oder vielleicht im August in Seiffen.
Auch freue ich mich auf 2 weitere Jahre bei Stevens, denn die Unterstützung der Hamburger Jungs passt einfach. Trainingstechnisch werde ich bis Mai fast nur Grundlage fahren und erst dann in das Renngeschehen einsteigen. Was Neues auszuprobieren gibt es auch noch: Zeitfahren… Dazu aber später mehr.
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