Dezember 2007
Monthly Archive
17. Dez
2007
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Rene in der Kategorie
Rennfahrer sein
Philipp Walsleben wird Dritter und Paul Voß Sechster beim C1-Rennen in Overijse. Echt unglaublich - meine Gratulation an beide… Denn nach meinem Durchbruch in die Top Ten beim Weltcup in Hoogerheide letzte Saison haben die Beiden es geschafft dieses Ergebnis nun zu toppen. Spätestens jetzt kann keiner mehr sagen, dass die Deutschen im Crosssport hinterher fahren. Wir setzen uns immer mehr mit unseren Ergebnissen in Szene und profitieren auch gegenseitig von dem gestiegenen Niveau.
International gilt für mich die Prämisse, dass ich viel lernen will und immer noch kann, ich jedoch bereits, wenn mal alles passt, das Ergebnis von 23. Januar 2007 bestätigen kann. Meine Form ist viel besser als im Vorjahr und ich fahre aktuell so schnell Rad wie noch nie. Dabei stellen meine Einstellung zum Sport, die Unterstützung durch meine Sponsoren und das Team schlichtweg die Grundlage für meinen Erfolg. Und das sauber!
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17. Dez
2007
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Rene in der Kategorie
Wintersaison 07/08
Direkt nach dem Rennen in Frankfurt fuhren mein Kumpel und Betreuer Frank und ich zum Flughafen, um am folgenden Tag nach Mallorca zu reisen. Ich zog es, aufgrund des Wetters, vor, mir den letzten Schliff für die Deutsche Meisterschaft etwas weiter im Süden zu verpassen. Das Training, welches wir absolvierten, ist schnell und einfach erzählt. Morgens gegen 8 Uhr ging es mit Frühsport - mit einigen Haltungs- und Kraftübungen - los. Gegen halb 11 stiegen wir aufs Rad und absolvierten lange Grundlageneinheiten und ein K3 Block – Randa lässt grüßen…und abends haben wir uns zu den > 70-jährigen Omis gesetzt.
Am Freitag ging’s dann zurück von Malle nach Schmelz. Dort konnte ich mich auf der sehr bergigen Strecke nicht durchsetzen. Ich hatte allein schon mit den Anstiegen zu kämpfen und verlor den Sprint gegen Johannes. Ich bin ja keine Bergziege, obwohl ich in den letzten Monaten 5 Kilo abgenommen habe. Positiv für uns war das Ergebnis dennoch, denn wir konnten uns beide in der Gesamtwertung verbessern.
Am Sonntag fuhr ich auf der sehr schönen und technischen Strecke in Homburg von Anfang an Vollgas und konnte mich in der zweiten Runde von meinen Verfolgern Johannes und Finn zuerst deutlich distanzieren. Von Runde zu Runde wurden meine Beine schwerer, ich hatte wirklich zu kämpfen meinen Platz zu verteidigen und war froh als ich die Ziellinie überquerte.

Doch das “Beste” kommt jetzt: Direkt vor dem Start fuhr ich auf der Einführungsrunde und kollidierte mit Finn, der aus der entgegen gesetzten Richtung kam. Mein Jochbein schwoll innerhalb weniger Minuten an, ein Zahn ist seither etwas locker und mein Kiefer tut beim Kauen tierisch weh. Ich dachte im ersten Moment das war’s… - aber zum Glück haben wir beide uns nicht schwerwiegend verletzt (Finn prellte sich die Schulter).
In der kommenden Woche werde ich drei Gänge runterschalten, mir nach dreieinhalb harten Wochen etwas Ruhe gönnen, wieder mal in die Uni gehen, Geburtstag feiern (nicht meinen) und hoffentlich zu Weihnachten nicht mehr wie ein Boxer aussehen.
Frohe Weihnachten!
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11. Dez
2007
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Rene in der Kategorie
Wintersaison 07/08
Am vergangenen Sonntag fand das traditionsreiche Rennen am Bornheimer Hang in Frankfurt statt. Tags zuvor stellte sich schon heraus, dass die beiden Wiesenanstiege der Strecke die Schlüsselstellen für das Rennen sein werden. Denn nachdem die ganzen Hundehaufen breit gefahren waren – die Räder rochen deftig – kam es während des Rennens noch zusätzlich zum Nieselregen und der Boden weichte leicht auf.
Mein Start war schlichtweg perfekt, es ging los und ich war mir nichts dir nichts in meinen Pedalen und konnte Stück für Stück alle Gänge durchschalten. In der ersten Kurve, zur Zielgeraden hin, kam ich leicht mit Malte in Kontakt, aber gekonnt und wohl besonnen entschuldigte er sich und wir kamen alle gut durch. Für den ersten Teil des Rennens war es wichtig vorn dabei zu sein. Dies gelang mir ganz gut und ich konnte auf das Tempo drücken, führte aber zunächst auf den langen Geraden nicht. Denn die Rennsituation der folgenden Runden war alles andere als optimal für mich. In der ersten Spitzengruppe fuhren 3 Jungs von Heinz von Heiden (Malte, Philipp und Finn), Paul Voß (Lamonta) und ich. Kaum war eine Attacke der HvH Jungs vereiltet, kam schon wieder ein anderer und fuhr die nächste. Überraschend für mich selbst konnte ich alle parieren und robbte mich auch wieder an den späteren Sieger Philipp Walsleben heran. Doch in der folgenden Runde setzte Philipp seine nächste Attacke am Anstieg und zog auf und davon. Eine Runde später kam Malte wieder herangestürmt und mein Schicksal war besiegelt. Ich musste die letzten 15min immer im Wind fahren und schleppte Malte regelrecht mit. Einfacher Grund – er führte nicht mehr, denn direkt vor und hinter uns waren seine Teamkollegen. Damit war klar, dass ich es sehr schwer werden habe, meinen zweiten Platz zu behalten. Letztendlich kam es wie es sollte und ich wurde glücklicher Dritter. Meine Form stimmt und ich konnte mich abermals verbessern: Letztes Jahr wurde ich Vierter, dieses Dritter, das nächste mal vielleicht Zweiter und 2009 gewinne ich das Rennen – das klingt doch nach einem Plan…

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4. Dez
2007
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Rene in der Kategorie
Wintersaison 07/08
Den Weltcup in Koksijde ließ ich sausen für das Rennen in Strullendorf. Sicher fragt man sich warum und wieso fährt René denn den Deutschlandcup und nicht den Weltcup? Ich muss sagen, dass meine Entscheidung viele Gründe hatte. Einerseits findet 2009 die Deutsche Meisterschaft in Strullendorf statt, anderseits wollte ich nach etlichen Wochenenden in Belgien und der Niederlande mal nicht für zwei Rennen 2000km oder mehr im Auto sitzen. Und der dritte Grund war, dass es die Teamleitung so vorsah.
Ich fand mich auf der nahezu gleichen Rennstrecke wie vom Vorjahr perfekt zurecht. Schnell setzte sich eine Gruppe von 3 Stevens Jungs und Finn Heitmann ab und wir konnten in den ersten beiden Runden einiges an Boden zu den Verfolgern gut machen. Die Runden darauf lies ich Finn schön von vorn fahren, denn hinter uns lagen einzig Ole und Sascha (beide Stevens) in Reichweite. Finn zog es somit vor, die Führungsarbeit zu leisten und die beiden nicht mehr von hinten herankommen zu lassen. Ich konnte in seinem Schatten gut das „Fahren am Hinterrad“ trainieren und zupfte ein- zwei mal und beim dritten mal war ich weg. Innerhalb einer Runde hatte ich über eine halbe Minute Vorsprung und konnte einen sicheren Sieg einfahren. Ich finde mit ein paar technischen Raffinessen und zwei selektiven Streckenabschnitten mehr wird Strullendorf 2009 eine würdige Kulisse für eine Deutsche Meisterschaft bieten können.
Am folgenden Tag fand in Hof das zweite Rennen zum Deutschlandcup des Wochenendes statt. Wieder mal war ich mit Finn in Führung liegend und duellierte mich pausenlos mit ihm, doch in der vierten von 15 Runden wählte ich einmal eine falsche Spur und fand mich im Absperrband wieder. Als ich mich aus meinem bis dahin kleinem Malheur befreien wollte, indem ich einfach weiterfuhr, riss nicht das Band der Absperrung sondern die nächsten zwei Holzbaken lösten ich aus ihrer Verankerung und kleben sprichwörtlich an mir bzw. meinem Rad. Huihuihui – Finn gab somit Gas, während ich mich zu befreien versuchte. Der dadurch entstandene Rückstand betrug von nun an vielleicht 40 Sekunden. Da für mich persönlich nur ein Sieg im Deutschlandcup zählt, wollte ich auf Biegen und Brechen mir Finn wieder schnappen und das Rennen gewinnen. – Also hieß es alle Zähne ziehen, die es zu ziehen gibt und kämpfen. Im Ziel kam ich trotz aller mühen „nur“ auf den zweiten Platz. Finn ist ein super starkes Rennen gefahren und man muss ihn auch bei einer Deutschen Meisterschaft mit auf der Rechnung haben, das hat er nun ausdrücklich bewiesen.
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