| Datum | Ort | Kategorie | Platz |
| 04.11.2006 | Gelenau | DC | 1 |
| 05.11.2006 | Marienberg | DC | 2 |
| 12.11.2006 | Pijnacker (NED) | WC | DNF |
| 19.11.2006 | Lorsch | 2 | |
| 25.11.2006 | Koksijde | WC | 34 |
| 26.11.2006 | Strullendorf | DC | 2 |
Im November folgten die ersten beiden Rennen fast zu Hause. Gelenau konnte ich auf der doch sehr untypischen Crossstrecke deutlich gewinnen. Das Wetter war zwar mies aber die Strecke so angelegt, dass man gut mit einem Rad durchkam.
Sonntags kam Philipp Walsleben und Paul Voss unverhofft nach Marienberg. Die beiden sind am Vortag in Italien beim Weltcup gestartet und nahmen auf dem Heimweg das Rennen in Marienberg mit. Die Strecke mit einer Länge von rund 1,5 km wurde von uns innerhalb von 3,5min pro Runde bewältigt. Wenn es trocken gewesen wäre, wären sicherlich noch schnellere Rundenzeiten herausgesprungen. Platz 2 hinter Walze und vor Vossi geht ok.
Pijnacker, was für eine Schlammschlacht… Der Start verlief nicht für alle Starter so gut wie für mich. Malte Urban stürzte auf der Startgeraden schwer, kam zum Glück aber ohne große Verletzungen davon. Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als ich als 20ter oder so in das Gelände bog. Die Runde verlangte von einem alles ab. Laufen, fahren, Laufen, Radwechsel etc. Das Rad setzte sich innerhalb einer halben Runde derart zu, dass es gewechselt werden musste. Nach der Hälfte des Rennens war ich derart platt, dass ich immer mehr durchgereicht wurde und am Ende vollkommen entkräftet aufgab.
In Deutschland fahre ich meine besten Rennen. Der Cross City Cup in Lorsch, war eines meiner besseren Rennen, so Jens Schwedler. Und der Meinung bin ich auch. Trotz Fahrtechnischer Probleme auf der Treppe konnte ich Ondrej Lukes in der vorletzten Runde stehen lassen. Thorsten Struch gewann das Rennen ohne größere Gegenwehr.
Der Weltcup in Koksijde, was für ein Sandkasten! Technisch kam ich nie zurecht. Wie auch in Pijnacker startete ich perfekt. Ganz links in inneren der Kurve konnte ich weit nach vorn fahren. Aber auch beim Rennverlauf das gleiche Bild. Am Anfang top, dann hui…
Die Sandpassagen meisterte ich nicht, ich plumpste regelrecht hindurch… Keine weitere Frage mehr. Aber Platz 34 ist mein bestes WC Resultat.
Strullendorf am Sonntag des selbigen Wochenendes lag mir mehr. Flach, ein paar Kurven und nicht so technisch. Im ersten Teil des Rennens war die Spitze des Feldes sich einig. Vossi, Struch und ich wechselten uns gut ab und hielten das Tempo derart hoch, dass wir uns absetzen konnten. Als es klar war, dass niemand mehr uns ereilen kann, attackierten die beiden immer wieder abwechselnd. Struch fuhr irgendwann davon und ich konnte in der letzten Runde Vossi abschütteln.
noch keine Kommentare
admin in der Kategorie