| Datum | Ort | Kategorie | Platz |
| 22.10.2006 | Lohne | DTL-Cup | 1 |
| 28.10.2006 | Tabor | WC | 42 |
| 29.10.2006 | Radibor | 1 | |
| 01.11.2006 | Magstadt | C2 | 7 |
Am 21.10. ging es zu Hannövers nach Lohne. Die Crossstrecke, welche ich als schönste in Deutschland empfinde stellt auch höchste Anforderungen an Fahrer und Material. Allein der eine kleine Anstieg, welchen man eigentlich laufen musste, aber doch fahren konnte verschaffte mir im Gegensatz zu Sese immer eine kleine Lücke.
Das Rennen lief optimal. Den Start habe ich leicht verschlafen, aber Dano hat die Arbeit in der ersten Runde übernommen. Sah gut aus, wie er das Feld abgehängt hat.
In Runde 2 fiel Benny weg und ich war fast allein. Nur Sebastian Hannöver hing noch an meinem Hinterrad, aber technische Probleme ließen mir eine Chance zu, zu verschwinden. Leider gab es kurz vor dem Start die Info, dass das Stevens Racing Team kurzfristig aufgelöst wurde und ich demnach im Ziel nicht wusste, ob ich mich über meinen ersten Deutschlandcup Sieg freuen sollte oder verzweifelt dastehe…
Neue Woche neues Glück… Es geht weiter mit Stevens, nur wie???
In Tabor, mein zweiter Weltcup überhaupt, wollte ich eigentlich zeigen, dass ich international wenigstens etwas mithalten kann. Aber die Anreise, Kontrolle an der Grenze und 2mal Stau, stellte sich eher als Problem dar, so dass wir erst gegen 19:30Uhr in Tabor ankamen.
Die Vorbelastung fehlte und genau das habe ich am Renntag deutlich gespürt. Der Start verlief an sich ganz gut, wenn …
Während des gesamten Rennens hatte ich dicke Beine und konnte meine Leistung nicht umsetzen.
Am folgenden Tag fuhren wir auf Enricos Wunsch nach Radibor. Ich war wie ausgewechselt, Beine locker, Alkohol (danke Enrico und Obstler) im Blut, und schon ging es vorwärts.
Der Sieg konnte mir nicht genommen werden. Benny Hill konnte sich im Zielsprint gegen Jiri Podrasil durchsetzen.
Aus Fehlern lernt man… Die Vorbelastung für Magstadt habe ich entsprechend verändert. Intensiver ließ ich es am Vortag krachen und absolvierte drei Runden relativ schnell. Der Renntag sollte matschig werden, yippie…
So gut wie diesen Start habe ich noch keinen erlebt. Alle Rennfahrer waren ausgeklickt nur einer der war schon drin ïŠâ€¦ Ich hatte dennoch so viel Respekt, dass ich als vierter in das Gelände gegangen bin. Technisch fehlt es noch an einigen Ecken, das habe ich Runde für Runde im ersten Abschnitt des Kurses jedes Mal bemerkt… Mit Platz 7 und zweitbester Deutscher bin ich mehr als zufrieden. UND die vorläufige Gesamtwertung des Deutschlandcups ist mein!!
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