19. Jul
2010
Mit sieben Punkten Rückstand zum Gelben Trikot konzentrierte ich mich bei dem schweren Rennen in Evanston vor allem auf dem Franzosen Aurellion Passeron und den Columbianer Carlos Ospina. Wir schalteten uns regelrecht gemeinsam aus und ließen eine Gruppe von 6 Fahrern ziehen. Ich war glücklich damit, da vorn einerseits Sebastian Frey und Andreas Müller waren und die beiden mit ihrer enormen Erfahrung nicht nur wussten, dass für alle eigentlich nichts Besseres passieren konnte bzw. sie die Lage im Griff hatten. Als sie das Feld überrundeten achteten Bastian Faltin, Harry Kraft und ich darauf, dass nicht noch mehr entkamen und fuhren für die beiden den Sprint an. Leider behinderte ich in meiner Aufregung Freyer ein wenig, so dass er seine Position hinter dem Sieger verlor. Auf den letzten Metern fuhr ich folgend alles von vorn und mir platzen meine Beine kurz vor dem Ziel. Andreas wurde mit seinem geliehenen Rad und einem unbeabsichtigten Schaltfehler sehr guter Dritter und Freyer mit einem Husarenritt Zweiter. Ich kam als 23ter ins Ziel.
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